Freitag, 12. Juli 2013

Ausnahmezustand...

Das Leben auf einer Baustelle ist uns ja vertraut. "Damals" vor 6 Jahren haben mein Mann, mein Vater und ich samt Baby und täglich 120 km Fahrtweg unser Haus fast ausschließlich in Eigenregie komplett entkernt. Strom- und Wasserleitungen, Heizung, Türen, teilweise die Fenster, das Bad, eine Treppe. Alles neu. Fast alle Decken haben wir abgehängt, alte Wände raus, neue Wände rein, etc. 
Und jetzt? Fühlt sich alles an wie damals. Nur mein Vater stößt erst nächstes Wochenende dazu und wir haben ein Kind mehr ;o) Aber wenn man mitten im Wohnraum plötzlich wieder nur Schutt sieht und die Stichsägen wieder kreisen, ist es, als hätte man nie ein Gefühl von "fertig sein" gehabt...



Dafür wurden wir mit einem strahlend blauen Blick in den Himmel belohnt. Allerdings von unserem Erdgeschoss aus:



In den nächsten Wochen folgen dann noch neue Türen, ein neues Fenster und die komplette Fassade wir neu verputzt und gestrichen. Endlich! Dann wird die Terasse überdacht und neu gepflastert. Nun ja und irgendwer muss ja auch noch das Treppenhaus wieder verschließen und neu tapezieren... Es ist also noch einiges zu tun.


Drückt uns die Daumen, dass es trocken bleibt bis morgen die Dachfenster eingesetzt werden und seht es mir nach, wenn ich in den nächsten Tagen durch Abwesenheit glänze. Der blöde Staub zieht wirklich in jede noch so kleine Ritze und ruft nach dem Staubsauger...



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